Dolomiten (Dolomiti)
18.8.2011 - Passo delle Farangole (2814 m) und Monte Mulaz (2906 m)
Infos zur Tour:
Ausgangspunkt: Passo di Valles (2031 m).
Endpunkt: Rifugio Giuseppe Volpi al Mulaz CAI (2571 m).
Aufstieg Passo delle Farangole: Vom Pass auf einer Pfadspur über Gras- und Schutthänge empor zur Forcella di Venegia.
Von hier am Seelein bei der Cima del Lago vorbei weiter südseitig unterhalb der Cima Venegiotta querend zum Passo di Venegiotta. Nordseitig Mergelhänge entlang hinüber zum Passo dei Fochet di Focobon.
Dann mit Höhenverlust Schutthänge hinunter, bis der Pfad in langem Bogen die Ostflanke des Monte Mulaz über Schrofenstufen querend hinauf zum Rifugio Giuseppe Volpi al Mulaz des CAI führt.
Nun auf guter Trasse im Zickzack empor zur Forcella Margherita. Über das Kar westlich der Cima di Focobon die breite, von senkrechten Wänden flankierte Schlucht südlich des Campanile del Focobon empor zum Passo delle Farangole.
Abstieg: Die eigentlich geplante Besteigung der Cima dei Bureloni brechen wir hier angesichts des in den Gipfelregionen hängenden Gewölks ab und steigen wieder hinunter Richtung Rifugio.
Aufstieg Monte Mulaz: Zwischen Rifugio Giuseppe Volpi al Mulaz und Passo del Mulaz auf dem markierten Pfad über die schrofige Südflanke empor zum höchsten Punkt.
Abstieg: Auf der Aufstiegsroute zurück zum Rifugio Giuseppe Volpi al Mulaz.
Wetter: Den ganzen Tag über warm und leicht windig.
Morgens noch wolkenlos, im Laufe des Vormittags aber zunehmend Quellbewölkung. Ab frühem Mittag eingeschränkte Fernsicht, da praktisch sämtliche Gipfel wolkenverhüllt sind.
Mit dabei: Jörg Zimmermann.
Das bleibt in Erinnerung: Interessante Route in einem wenig begangenen Winkel der Palagruppe.
Angesichts des wenig vielversprechenden Wetters brechen wir am Passo delle Farangole die geplante Besteigung der Cima dei Bureloni ab und peilen als Ausweichsziel den freier stehenden und deshalb weniger wolkenverhangenen, aber trotz meist viel Volk am Berg lohnenden Aussichtsgipfel Monte Mulaz an.
Bei einer ausgiebigen Rast am Gipfel des Monte Mulaz reift der Entschluss, im Rifugio Giuseppe Volpi al Mulaz zu übernachten und die Cima dei Bureloni am Folgetag mit entsprechend zeitigem Aufbruch in der Hoffnung auf bessere Fernsicht nochmals anzugehen.
Hinweise zum Zustieg und zum Passo delle Farangole (Stand 2011): Der Zustieg vom Passo di Valles zum Rifugio Giuseppe Volpi al Mulaz des CAI ist landschaftlich absolut lohnend, aber zeitraubend. Der ebenfalls mögliche Zustieg vom Passo di Rolle her ist allerdings auch nicht unbedingt kürzer, da die Schotterpiste ins Campigolo della Vezzana ab Passo di Rolle mit einem zeitlichen Fahrverbot belegt ist.
Im Aufstieg zum Passo delle Farangole ist eine zwar nur wenige Meter hohe, aber senkrechte und ausgesetzte, drahtseilversicherte Felsstufe zu bewältigen. Schwindelfreiheit ist an dieser Stelle unbedingt erforderlich, ein Sturz endet in jedem Falle tödlich.

Weitere Informationen zum Gipfel und zur Route unter: gipfelbuch.ch
Hinweise zum Monte Mulaz (Stand 2011): Der Monte Mulaz lässt sich ab Rifugio Giuseppe Volpi al Mulaz des CAI auf einem gut markierten und nirgends ausgesetzten Pfad erwandern.

Zu dieser Route habe ich eine ausführliche Beschreibung mit Gehzeiten und zu erwartenden Schwierigkeiten erstellt und die Informationen zusätzlich unter der Webseite gipfelbuch.ch allen Berggängern zugänglich gemacht.
Sichtbare Gipfel vom Monte Mulaz bei optimaler Fernsicht:
Die Lage der Dolomiten und des Tourenziels:

Quelle: Wikipedia (User:Perconte - Based on SRTM-Data. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons, um Städtenamen und Gebirgsgruppen ergänzt.)
Die Dolomiten mit dem Tourenziel:

Quelle: Alpenkarte.eu © OpenStreetMap-Mitwirkende
Die Foto-Standpunkte (L1008xxx):

Quelle: Alpenkarte.eu © OpenStreetMap-Mitwirkende
Von mir verwendete Karten und Literatur:

Geografica, Wanderkarte 10 - Pale di San Martino, 1:25000
Bergverlag Rudolf Rother, Kleiner Führer Dolomiten-Palagruppe, Autor: Helmut Pitsch, Ausgabe: 1982
Hinweis:
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