Berner Alpen (Alpes Bernoises)
29.9.2016 - Brigerbad (652 m)
N1022811
Der Pappelschwärmer gehört zu den grösseren Faltern Mitteleuropas.
Informationen zum Tier:
Art: Pappelschwärmer (Laothoe populi).
Verbreitung: Europa und Naher Osten.
Regionale Verbreitung Alpen: In Höhen bis 1600 m.
Lebensräume: Feuchte Wälder oder Gebüsche, Waldränder.
Merkmale: Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 7 - 9 cm. Sie sind sehr veränderlich, es kommen Falter von weissgrauer bis rotbrauner oder auch schiefergrauer Farbe vor. In Ruhehaltung sind die Flügel seitlich abgespreizt, wobei die Hinterflügel vorn unter den Vorderflügeln hervorragen. Bei Gefahr wird der rote Fleck, der sich auf dem Hinterflügel befindet, präsentiert. Das Geschlecht lässt sich nur an der Fühlerform feststellen, Männchen haben behaarte, Weibchen unbehaarte Fühler.
Ei: Die Weibchen legen die grossen, ovalen und glänzend grünen Eier vor allem an der Blattunterseite von Pappeln ab, seltener auch von Weiden.
Raupe: Die Raupen leben vom Juni bis September und sind normalerweise gelbgrün, mit gelben bis rötlichen Punkten und gelben Querstreifen, der hornartige Fortsatz am Hinterleib ist grün.
Puppe: Die Verpuppung erfolgt bis zu 15 cm tief in der Erde, meist nahe dem Stamme der Futterpflanze. Die matt schwarzbraune Puppe überwintert.
Falter: Die erste Generation der Pappelschwärmer fliegt von Mai bis Juli, bei klimatisch günstigen Bedingungen fliegt eine zweite Generation von Mitte Juli bis September. Pappelschwärmer gehören zu den Spätfliegern, sie fliegen erst ab Mitternacht. Am Tag ruhen sie an den Stämmen der Futterpflanze. Da der Saugrüssel verkümmert ist, nehmen die Falter während ihres Lebens keine Nahrung zu sich.
N1022811

Flügelspannweite bis 90 mm