Berner Alpen (Alpes Bernoises)
22.9.2017 - Brigerbad (Badhalte, 775 m)
N1025002
Dann entweicht sie in die anliegende Krautschicht.
Informationen zum Tier:
Art: Graue Gartenwanze (Rhaphigaster nebulosa).
Verbreitung: Paläarktisch, häufig.
Lebensräume: Sie lebt phytophag auf verschiedenen Laubgehölzen und in der Krautschicht.
Merkmale: Die Graue Gartenwanze erreicht eine Länge von 14 - 16 mm. Sie ist schmutzig graugelb bis braun gefärbt mit ungleichmässig verteilten Punktgruben auf der Körperoberseite. Die Membran der Vorderflügel ist häufig dunkelbraun gefleckt. Der Seitenrand des Hinterleibs (Connexivum) ist mit einem schwarzgelben Muster versehen. Die Fühler sind schwarzgelb geringelt, dabei ist das dritte und fünfte Fühlerglied hellgelb gefärbt. Auf der Unterseite befindet sich zwischen den Hüften ein langer Dorn. Die Mundteile sind als Stechrüssel ausgebildet. Zur Feindabwehr besitzen die Jungwanzen Stinkdrüsen auf dem Rücken, bei den adulten Tieren befinden sich diese an der Unterseite der Brust. Bei Bedrohung wird ein stark riechendes Sekret abgegeben. Sie ist kein guter Flieger und gibt bei ihrem schwerfälligen Flug laute Summtöne von sich.
Lebensweise: Die Graue Gartenwanze ist tagaktiv und wärmeliebend. Wie alle Baumwanzen bildet sie nur eine Generation pro Jahr.
Nahrung: Die Tiere ernähren sich saugend von Knospen, Blättern und Früchten verschiedener Laubgehölze. Gelegentlich saugen sie auch an toten Insekten.
Paarung: Die Tiere paaren sich im April und Mai.
Ei: Die Weibchen kleben im späten Frühling bis 40 Eier in Streifen oder Scheiben an Pflanzenteile. Die Eier sind anfänglich gelblich-weiss, später braun.
Larven: Die schlüpfenden jungen Wanzen sind in ihrer Färbung variabel und flügellos. Erst ab dem dritten Nymphenstadium sind kurze Stummelflügel erkennbar.
Imago: Die letzte Häutung zum Imago erfolgt im August oder September. Sie überwintern in geeigneten Verstecken wie Ritzen oder Spalten.
Feinde: Spinnen, Vögel.
N1025002

Körperlänge bis 16 mm