Vom Ei zum adulten Tier -
die Entwicklung von Gewächshausschnegeln (Ambigolimax valentianus) in Terrarienhaltung
Um 40 Tage alte Jungtiere des Gewächshausschnegels (Ambigolimax valentianus)
Grundsätzliches gleich zu Beginn:
Diese Webseiten sind nicht im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit erstellt, sondern dienen lediglich dem Versuch, etwas Licht ins Dunkel der juvenilen Tage von Schnegeln zu bringen.
Hinweise zu den Aufnahmen:
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Die Entwicklung der Schnegel ist in Terrarienhaltung festgehalten.
In freier Natur sind Aspekte wie Nahrungsangebot, Witterung oder Winterruhe mit zu berücksichtigen.
Diese haben Einfluss auf die zeitlichen wie auch die grössenmässigen Angaben.
Einige Worte zur Terrarienhaltung:
Gewächshausschnegel lassen sich in einem geräumigen, entsprechend eingerichteten, sauberen und mit einer guten Belüftung versehenen Terrarium problemlos halten.
Wichtig ist vor allem eine komplette Dichtheit - adulte Schnegel sind durchaus in der Lage, sich durch einen genügend breiten Spalt von lediglich 2 mm Höhe in die 'Freiheit' zu quetschen.
Und Jungtiere entweichen durch jede kleinste, eigentlich für unmöglich gehaltene Ritze.
Handelsübliche Terrarien taugen deshalb in der Regel nicht zur Schneckenhaltung.
Bewährt haben sich Aquarien, versehen mit einem dicht anliegenden Drahtgeflecht zur Aufrechterhaltung der Luftzirkulation als Abdeckung.
Als Nahrung dienen Pilze und allerlei Grünzeug, beispielsweise Gurkenscheiben.
Von absolut zentraler Bedeutung für die Tiere ist zudem genügend, aber nicht zuviel Feuchte.
Zu guter Letzt noch eine dringende Bitte an allfällige Nachahmer:
Früher oder später kommt der Zeitpunkt, wo es gilt, sich von den entnommenen oder aufgezogenen Tieren zu trennen.
Der Gewächshausschnegel gilt wie alle Arten der Gattung Ambigolimax in der Schweiz wie auch in vielen anderen Ländern als Neozoon (gebietsfremde Art).
Sofern überhaupt in Betracht gezogen sollte eine allfällige Freisetzung ausschliesslich am Standort der Entnahme erfolgen.
Das überwiegend auf Dummheit und Bequemlichkeit basierende 'Entsorgen' irgendwo fern des ursprünglichen Standortes verfälscht die Fauna, kann für die Natur nicht mehr aufzuhaltende Folgen nach sich ziehen und ist ein absolutes Tabu (neudeutsch ausgedrückt ein 'No-Go').
Neozoen wie beispielsweise gebietsfremde Fische, Krebse oder Muscheln in Gewässern und die damit einhergehende Bedrohung der einheimischen Fauna und Flora führen die Folgen unbedachten Aussetzens eindrücklichst vor Augen.