Glarner Alpen
13.8.1989 - Chli Zanaihorn (2764 m) und Oberer Drachenberg (ca. 2645 m)
Infos zur Tour:
Ausgangspunkt: Calfeisental, Gigerwald (1279 m).
Endpunkt: Calfeisental, Gigerwald (1279 m).
Aufstieg Chli Zanaihorn: Auf dem Alpweg empor zum Säss der Alp Tersol (2000 m).
Von hier ostwärts in den Talboden von Crisp und weiter zur Furggla (2574 m).
Dem Südgrat folgend mit stellenweise leichter Kletterei zum Gipfel.
Abstieg: Über den Südgrat zurück zur Furggla.
Aufstieg Oberer Drachenberg: Aus der Furggla (2574 m) steil empor zum Beginn des Furgglafirst (2600 m).
Diesem folgend bis zum Punkt 2663. Dann südwärts haltend über Punkt 2607 zur Gipfelkuppe des Oberen Drachenbergs.
Abstieg: Zurück zum Punkt 2607, dann über die Hochegg hinunter zum Schafsäss.
Tierspuren folgend hinaus zum Säss der Alp Tersol (2000 m) und von hier den Alpweg hinunter zum Ausgangspunkt.
Wetter: Bis zum frühen Nachmittag schwül mit rasch aufkommender Bewölkung, keine wirkliche Fernsicht.
Oder anders ausgedrückt 'Alpensalamander-Wetter' - gegen 50 dieser Tiere kriechen auf dem Alpweg zum Säss Tersol herum ...
Das Wetter bessert sich erst nachmittags im Abstieg.
Mit dabei: Diese Tour bin ich alleine gegangen.
Das bleibt in Erinnerung: Interessanter Abstecher auf zwei wenig begangene Erhebungen im Gebiet.
Hinweise zum Chli Zanaihorn (Stand 1989): Vor Erstellung des heutigen Alpwegs mit Ausgangspunkt Gigerwald wurde die Alp Tersol über Calvina und die Furggla bestossen. Wegen Nichtgebrauchs ist der Weg heute im Gelände kaum mehr zu erkennen.
Der in der Furggla fussende Südgrat zum Chli Zanaihorn überschreitet technisch den I. Schwierigkeitsgrad nicht, weist aber hinter dem ersten Aufschwung ein kurzes, beidseitig sehr exponiertes, nur fussbreites Gratstück von etwa 3 Metern Länge auf. Zur Begehung ist Schwindelfreiheit unbedingte Voraussetzung. Der Zugang zu dieser Schlüsselstelle des Anstiegs erfolgt unter Umgehung eines kleinen Gendarms auf der Tersolseite etwa 2 Meter unterhalb des höchsten Punktes.
Im Abstieg über den Südgrat hält man vor allem bei schlechter Sicht in der Schutthalde nach den Gipfelfelsen konsequent rechts, sonst gerät man auf in Wänden abbrechende Sekundärgrate.

Zu dieser Route habe ich eine ausführliche Beschreibung mit Gehzeiten und zu erwartenden Schwierigkeiten erstellt und die Informationen zusätzlich unter der Webseite gipfelbuch.ch allen Berggängern zugänglich gemacht.
Sichtbare Gipfel vom Chli Zanaihorn bei optimaler Fernsicht:
Hinweise zum Oberen Drachenberg (Stand 2003): Vor Erstellung des heutigen Alpwegs mit Ausgangspunkt Gigerwald wurde die Alp Tersol über Calvina und die Furggla bestossen. Wegen Nichtgebrauchs ist der Weg heute im Gelände kaum mehr zu erkennen.
Zum Furgglafirst steigt man aus der Furggla ziemlich steil gerade hoch. Die Lücke in der etwa 4 Meter hohen Schlusswand findet man nach einer Querung von etwa 20 Metern auf der Calvina-Seite.
Der Furgglafirst selbst wie auch der Zustieg zum Oberen Drachenberg ist eine unschwierige Kammwanderung.

Zu dieser Route habe ich eine ausführliche Beschreibung mit Gehzeiten und zu erwartenden Schwierigkeiten erstellt und die Informationen zusätzlich unter der Webseite gipfelbuch.ch allen Berggängern zugänglich gemacht.
Sichtbare Gipfel vom Oberen Drachenberg bei optimaler Fernsicht:
Die Lage der Glarner Alpen und des Tourenziels:

Quelle: Wikipedia (User:Perconte - Based on SRTM-Data. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons, um Städtenamen und Gebirgsgruppen ergänzt.)
Die Glarner Alpen mit dem Tourenziel:

Quelle: Alpenkarte.eu © OpenStreetMap-Mitwirkende
Die Foto-Standpunkte:


Originalbild: swisstopo
© swisstopo, Swiss Map 50 v3 (um Routen und Fotostandpunkte ergänzt)
Von mir verwendete Karten und Literatur:

Landeskarte der Schweiz, Blatt 1175 - Vättis, 1:25000
Schweizer Alpen-Club SAC, Clubführer Bündner Alpen 1, Tamina- und Plessurgebirge, Autoren: Dr. Bernhard Condrau und Dr. Manfred Hunziker, Ausgabe: 1988
Hinweis:
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